Goodbye Leaf - Hello Ioniq!

IMG 20181204 124704 001Nach 14 Monaten und 51.776 km mit dem Nissan Leaf - meinem ersten Elektroauto - bin ich jetzt mit meinem Hyundai Ioniq Electric unterwegs.
Zeit für einen Rückblick.

Der Nissan Leaf ist ein super Elektroauto, jedoch durch sein Alter - Baujahr 2012 - und die damals verbauten Akkuzellen ist die nutzbare Kapazität von 22 kWh schon auf etwa 18 kWh gesunken. In Kombination mit einem relativ hohen Verbrauch - hier machte sich im Winter die fehlende Wärmepumpe besonders bemerkbar - ergibt das eine bescheidene Reichweite.

Um klarzustellen wovon ich rede: im Sommer bei schönem trockenen Wetter und leichtem Rückenwind konnte ich die Strecke von Freistadt zu mir nach Hause nach St. Margarethen - 130 km - mit einer Akkuladung zurücklegen. Die Maximalgeschwindigkeit auf der Autobahn war bei dieser Fahrt 110 km/h.

Im Winter schaut die Sache ganz anders aus: Von daheim zum Schnelllader in St. Valentin sind es 86 km. Um ihn bei Gegenwind und Temperaturen um den Gefrierpunkt zu erreichen, ist Windschattenfahren angesagt und mit 80 km/h hinter einem LKW zu fahren macht nicht besonders viel Spaß. Bei tieferen Temperaturen habe ich sogar einen kurzen Ladestopp in Ybbs eingelegt, damit ich sicher nach St. Valentin komme. Und ohne Heizung zu fahren kam für mich nicht in Frage.

Also ganz klar: der Leaf passt nicht zu meinem Fahrprofil.

 

Auf der Seite der Kosten steht der Leaf sehr gut da. In den 14 Monaten habe ich für das Fahrzeug 7.351,71 Euro ausgegeben.

In dieser Summe enthalten sind folgende Ausgaben:

  • Differenzbetrag zwischen Kauf- und Verkaufspreis
  • Versicherung
  • Wartung
  • Vignette
  • Strom
  • ein neuer Satz Winterreifen mit Alufelgen

 Mit den 51.776 gefahrenen Kilometern ergibt das etwa 14,2 Cent pro Kilometer.

 

Und auf jeden Fall erwähnen muss ich den hohen Spaßfaktor eines Elektroautos. Auch hier punktet der Leaf mit seinem leisen dahingleiten und dem jederzeit abrufbaren hohen Drehmoment des Elektromotors.

Deshalb gab es für mich nur eine Möglichkeit: Umsteigen auf ein Elektroauto, das zu meinem Fahrprofil passt. Und da kam der Ioniq ins Spiel ... 

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